Theateraufführungen:
Freitag, 23. Oktober 2026, um 19:30 Uhr
Samstag, 24. Oktober 2026, um 19:30 Uhr
Sonntag, 25. Oktober 2026, um 19 Uhr
Eine Komödie über das geistreichste aller Getränke.
Inhaltsangabe
1956: Die Familie Braig betreibt eine bescheidene Landwirtschaft. Für die kleinbäuerliche Familie ist neben der Viehwirtschaft auch das Schnapsbrennen eine wichtige Einnahmequelle. Im heimischen Keller lagern etliche Fässer, voll mit bester Obstmaische. Und die wartet nur darauf, nebenan im Brennkessel zu feinstem Schnaps gebrannt zu werden.
In dieser im besten Wortsinne „geistreichen“ Komödie hat also kein Geringerer als ein echter Renchtäler Brennkessel die Hauptrolle inne. Und wenn sich dieser nun mal in einem Keller befindet, dann muss der geneigte Zuschauer eben genau dorthin mitgenommen werden.
Vor dieser urigen Kellerkulisse tummeln sich selbstverständlich auch noch etliche andere Rollen, die es zu bestaunen und zu belachen gilt. Beispielsweise die Tochter des Hauses, Maria. Ihr hat der Vater das Schnapsbrennen in die Hände gelegt, leider aber nicht der Herrgott in die Wiege. Da hilft es auch nichts, dass ihre Freundin Helga und ihr Bruder Walter ihr hilfreich zur Seite stehen. Das Schnapsbrennen, das ist eben ein ganz besonderes Ding, bei dem Talent und Geduld gefragt sind. Eine missgünstige Nachbarin, ein „very schnuckeliger“ US-amerikanischer GI, eine Cousine und ein überkorrekter Zöllner runden das Ensemble vollends ab.
Mit „Was für eine Schnapsidee“ hat Ihnen der LaienClub eine hochprozentige Komödie mit spritzigen Dialogen, intensiver Handlung und edel-süßer Leidenschaft vor erdiger Atmosphäre gebrannt. Und, wie es sich für die 50er gehört, noch mit einem Schuss Rock ’n’ Roll versehen. Kurzum: eine geistreiche Komödie, die in Ihrer Erinnerung einen nachhaltigen Abgang haben wird.
Unser diesjähriges Theaterstück ist Teil der Oberkircher Heimattage 2026. In diesem Jahr gibt es für die Oberkircher einiges zu feiern. Neben dem 700-jährigen Jubiläum der Stadtrechtsverleihung, 88 Jahren Narrenzunft und dem 350. Todestag des großen Barockschriftstellers Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen jährt sich auch die Geschichte der Renchtäler Kleinbrenner zum 300. Mal.
Der damalige Landesherr, Bischof Armand Gaston de Rohan von Straßburg, verlieh 1726 den Untertanen seiner Herrschaftsgebiete das Recht, eigenes Obst auch destillieren zu dürfen. Ein Umstand, der das Landschaftsbild im Renchtal bis heute entscheidend prägt. Auf zahllosen Streuobstwiesen gedeiht Obst, das von ebenso unzähligen Kleinbrennern zu edlen Bränden verarbeitet wird.
Die Möglichkeit, sich durch das Brennen von Schnaps ein zusätzliches Standbein zu schaffen, bewahrte über die Jahrhunderte hinweg so manchen Kleinbauern vor dem finanziellen Ruin. Dem wollen wir mit „Was für eine Schnapsidee“ ein kleines Denkmal setzen und freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch.
Die Rollen
[ Maria Braig] Die Tochter des Hauses. Sie hat vom Schnapsbrennen, zum Leidwesen ihres Vaters, überhaupt keine Ahnung. Kennt aber neuerdings den Rock ‚n‘ Roll // Jule Kirschner
[ Walter Braig ] Der Bruder von Maria, schüchtern und etwas schwermütig, hat aber vom Schnapsbrennen Ahnung … und verfügt über ungeahnte Talente // Tobias Berger
[ Franziska Braig ] Beider Mutter, sie hat es nicht immer leicht mit ihren Lieben // Sabine Vogt
[ Josef Braig ] Marias und Walters Vater, ein mürrischer und desillusionierter Grandler // Richard Huber
[ Helga Schweiger ] Die beste Freundin von Maria, sie hat Ahnung vom Schnapsbrennen … und vom GI’s den Kopfverdrehen // Nicole Treyer
[ Joe Heizman ] Ein Amerikanischer GI aus Heidelberg, Fahrer eines Lieutanent der US-amerikanischen General Services Administration (GSA) // Louis Fies
[ Hanelore „Hanny“ Springmann ] Die Arbeitskollegin von Helga, weltoffen, hat auch ein Auge auf Joe geworfen. Kann nicht Schnaps, dafür Rock ‚n‘ Roll // Vero Hund
[ Klara Schweiger ] Helgas Schwester, wirft ein Auge auf ihr Baby // Sophia Benz
[ Hildegard Bohnert] Die naive aber strenggläubige Nachbarin, wirft ein Auge auf den sittlichen Zustand des Dorfes. In ihrem Schlepptau: // Denise Höfele-Bosch
[ Hanne-Diana, Freifrau von Altenbrunn ] Die 1. Vorsitzende der Marianischen Kongregation Oberkirch. Eine heimatvertriebene Preußin. Sie sieht mit durch das Auge von Hildegard // Andrea Welle
[ Kurt Feger ] Der Zöllner, trifft wundersamer Weise nie mit Josef Braig zusammen // Richard Huber
[ Souffleure ] Artur Wellhäuser
[ Regie ] Richard Huber
[ Maske ] Denise Höfele-Bosch & Elfriede Huber & Stefanie Huber
[ Bühnenbild ] Der LaienClub
Über uns
1991
Gründungsjahr. Sieben Theaterbegeisterte Mitglieder der Landjugend gründen die Theatergruppe Butschbach-Hesselbach. Die Gründungsmitglieder: Elfriede Braun, Karin Huber, Tanja Fritsch, Claudia Kimmig, Jürgen Huber und Richard Huber.
Wie schon zuvor unter der Leitung der Landjugend, wird von nun an alljährlich am letzten Oktoberwochenende in Hesselbach Theater gespielt … bis heute.
1992
Erster Gastauftritt. Die Theatergruppe aus Butschbach-Hesselbach spielt ihr erstes Theater in Gengenbach-Reichenbach. Gastgeber ist die dortige Freiwillige Feuerwehr. Aus diesem ersten Engagement wird eine Freundschaft bis zum heutigen Tag entstehen. Alljährlich im Januar ist der LaienClub mit seinem aktuellen Stück zu Gast in Reichenbach.
1997
Weitere Gastspiele. Ab 1997 werden auch weitere Gastauftritte angenommen. Wechselnde Spielorte sind beispielsweise Bottenau, Stadelhofen, Griesbach und Tiergarten.
2001
10jähriges Jubiläum. Die Theatergruppe gibt sich den Namen „Der LaienClub /Theatergruppe Butschbach-Hesselbach“
2009
Hallenumbau. Die Halle im Ortsteil Hesselbach wird kernsaniert. Aus diesem Grund entfallen ein Theaterwochenende und zwei Einakter. Nach der Fertigstellung der Halle, ist die Hallenausrichtung um 90° gedreht und um einen Bühnenanbau erweitert. Somit bieten sich deutlich bessere Spielbedingungen als zuvor.
2012
Gründung der Jugendgruppe. Anlässlich der Weihnachtsfeier der örtlichen Vereine von Butschbach-Hesselbach, führt die neu gegründete Jugendgruppe erstmals ein kurzes Stück auf. Der Spielort ist die St. Josefkapelle in Hesselbach. Am 23.12. wird ein klassisches Krippenspiel aufgeführt. In den kommenden Jahren werden dann, im selben Rahmen, Einakter aus der Feder von Richard Huber gespielt.
2017
Filmprojekt. Mit Hilfe von Lisa und Manfred Fies aus Kappelrodeck, Frau Dr. Irmgard Schwanke aus Butschbach, Stefan Bosch aus Oberkirch und der Unterstützung der Stadt Oberkirch, dreht der LaienClub sechs Videoclips ab. Grund für diesen Ausflug ins Filmgeschäft war das Ortsjubiläum von Butschbach- Hesselbach. Auf einer Rundwanderung um die Talgemeinde können sich Wanderer via QR-Code an sechs verschiedenen Stationen die Videoclips ansehen. Darin werden fiktive Szenen, wie sie sich in den vergangenen 200 Jahren zugetragen haben könnten, gezeigt. Der Weg ist entsprechend ausgeschildert und auf Dauer angelegt. Startpunkt ist der Parkplatz des Gasthaus Renchtalblick in Oberkirch.
immer
Auftritte. Feste Auftritte des LaienClub sind jeweils am letzten Oktoberwochenende in der Maiecklehalle in Hesselbach, sowie am Samstag vor Drei Könige in Gengenbach-Reichenbach.
Theatersaison. Die Theatersaison des LaienClub ist alljährlich von August bis Januar. Traditioneller Saisonabschluss ist das Theateressen, bei dem die vergangene Saison nochmals Revue passiert.
Sonstige Treffen. Außerhalb der Spielzeit treffen sich die Mitglieder des LaienClub unregelmäßig zu Theaterbesuchen, Wanderungen und anderen Gelegenheiten.
Maske. Seit vielen Jahren sind Elfriede Huber und Denise Höfele-Bosch für Schminke, Kostüme und Frisuren zuständig. Das Ganze natürlich mit Unterstützung vom Rest der Truppe.
Statistik
Rollen: In den vergangenen 30 Jahren wurden von den Spielern des LaienClub insgesamt über 370 Rollen verkörpert.
Darsteller. Die Schauspieler des LaienClub kommen aus der nördlichen Ortenau, zwischen Achern und Offenburg, sowie Willstätt und Oppenau.
Ensemble. Die Zusammensetzung der Saisonensembles ändert sich jährlich. Zur Kerntruppe um Regisseur Richard Huber gesellen sich immer wieder neue und alte Schauspieler, was für die Zuschauer abwechslungsreicher ist, als ein über Jahre hinweg gleiches Ensemble.
Mitglieder: Mit Stand Vereinsgründung hatte der LaienClub 23 aktive Mitglieder.
Unsere aufgeführten Stücke
Abendfüllende Theaterstücke
Jahr
Titel
Autor
1991
Der Trauschein
Ephraim Kishon
1992
Die zwei Neffen aus der Schweiz
Johann Fels
1993
Der Kohlrabiapostel
Erfried Smija
1994
Der irre Theodor
Emil Stürmer
1995
Der Enteklemmer
Thaddäus Troll
1996
Plötzlich und unerwartet
Francis Durbridge
1997
Urlaub vom Ehebett
Werner Ohnemus
1998
Das Tal der Suppen
Dirk Salzbrunn
1999
Kein Auskommen mit dem Einkommen
Fritz Wemper
2000
Brave Diebe
Jack Popplewell
2001
End-Scheidung
Ingrid Minke
2002
Die Großmutter wird verkauft
K. Ritter nach Anton Hamik
2003
Liebe und Blechschaden
Hans Gnant
2004
Theater auf der Küchenbank
Renate Reuß
2005
Hochzeitstag mit Hindernissen
Werner Lachmann
2006
Eine Tasse für Drei
Ulla Kling
2007
Aufruhr im Spritzenhaus
Jürgen Schuster
2008
Vinzenz in Nöten
Emil Stürmer
2009
Wegen Hallenumbau ausgefallen
2010
Schlitzohren unter sich
Wolfgang Binder
2011
Das große Los
Thilo Matzke
2012
Die unglaubliche Geschichte vom gestohlenen Stinkerkäse
Bernd Gombold
2013
Aphrodites Zimmer
Walter Pfaus
2014
Jetz g’hert’s de Katz
Ulla Kling
2015
Der Kohlhäusre ihre Töchter
D.R. Heimburger
2016
Die durchgeknallte Alte
Friedrich Kiffheuser
2017
Drei Koffer und ein Todesfall
Hans Trapp
2018
Chefs und andere Katastrophen
Hans Schimmel
2019
Nicht schon wieder die 80er
2020
Coronabedingt ausgefallen
2021
Eigentumshöhle, ohne Bad/WC, 600 Muscheln, VHB
Dick Homecastle
2022
(K)ein Grund zum Feiern
Riccarda Bauer
2023
Räuber*innen räubern
Ronja Lowes
2024
„Beziehungsweise wir…“
Alexander Boorel
2025
„Der Rest der Ewigkeit “
Richard Huber
2025
„Frittenbude – Ketchup, Chaos, Kundschaft “
Jane Biskin
Einakter, Sketche und Kindertheater
Jahr
Titel
Autor
1991
Eine schöne Bescherung
Tilly Hütter
1992
Toni und seine drei Frauen
Hans Lang
1993
Ein Mann für Rosi
Regina Liess
1994
Auf nach Mallorca
Theo Musselmann
1995
Der Probealarm
Sepp Faltermaier
1996
Weihnachtsbraten-Pustekuchen
Dieter Adam
1997
Der Fehlalarm
unbekannt
1998
Salsa Pepperoni
Albert Frey
1999
Der Wasserkopf
Wolfgang Stock
2000
Der geklaute Weihnachtsbaum
Egon Busch
2001
Der Vereinsmeier
Dieter Adam
2002
Das Hörrohr
Karl Bunje
2003
Ein rettender Reinfall
Tilly Hütter
2004
Alle Jahre wieder
Die Einladung
2005
Die Einladung
Walter Pfaus
2006
Die alte Kommode
TH. Bernhöft
2007
Dinner for one (alemannisch)
frei nach Laurie Wylie
2008
Wegen Hallenumbau ausgefallen
2009
Wegen Hallenumbau ausgefallen
2010
„Die Rechenaufgabe“ und „Das Frühstücksei“
2011
Der Jahresendmann
frei nach Theodor Storm
2012
Krippenspiel
2013
Die zwei Buben
Richard Huber
2014
Wie es für den garstigen Riesen Weihnachten wurde
Richard Huber
2015
Leg dich nicht mit dem Weihnachtsmann an
Artur Hund, Richard Huber
2016
Das kalte Herz
Richard Huber, frei nach Wilhelm Hauff
2017
Der Weg nach Bethlehem
Richard Huber
2018
Der Weg nach Bethlehem
Richard Huber
2019
Der König von Belaterrasien
Richard Huber
2020
Coronabedingt ausgefallen
2021
Coronabedingt ausgefallen
2022
Hysterie durch das Mäusevieh
Richard Huber
2023
Karibik im Advent
Richard Huber
2024
Der Grinch
frei nach Dr. Seuss
2025
Schneewittchen, was wirklich geschah
Richard Huber
Test
